Neben dem
für alle
zugänglichen
Silvesterfeuerwerk
(Klasse II)
kann ein
ausgebildeter
Pyrotechniker
nach
erfolgreicher
staatlicher
Prüfung auch
auf
Großfeuerwerk
der Klasse
IV
zurückgreifen.
Das
erweitert
die
Möglichkeiten
erheblich...
Was
sollten Sie
bedenken?
Jeder
Pyrotechniker
hat einen
eigenen
Stil. Nicht
ohne Grund
spricht man
ja von
"Feuerwerkskunst".
Während
manche ein
Feuerwerk
intensiv
planen,
regelrechte
einzelne
Bilder wie
z.B.
Feuerpalmen,
Blinker,
etc. an den
Himmel
zaubern,
schießen
andere ohne
erkennbares
Konzept wild
durcheinander.
Was einem
besser
gefällt, ist
letztendlich
eine Frage
des
Geschmacks.
Wenn
möglich,
sollten Sie
sich einfach
mal ein
Feuerwerk
des
Pyrotechnikers
anschauen.
Gute
Pyrotechniker
haben
entsprechende
Referenzen.
Die sind
aber nur
aussagekräftig,
wenn Datum,
Art und Ort
der
Veranstaltung
genannt
werden - die
Referenz
also
nachprüfbar
ist. Ein
gutes
Zeichen
dürfte auch
sein, wenn
eine
Veranstaltung
über mehrere
Jahre immer
wieder an
die gleiche
Firma
vergeben
wird.
Zufriedene
Kunden
wechseln
eher
selten...
Lassen Sie
sich nicht
von Zahlen
blenden.
Ohne
Fachkenntnisse
können Sie
die Angebote
zweier
Firmen nicht
vergleichen.
Beispiel:
Ein
Pyrotechniker
bietet Ihnen
ein
Feuerwerk
mit 1000
Abschüssen /
Effekten an.
Ein anderer
bietet nur
200 Schuß.
Wenn man
aber nun bei
dem ersten
1000 Schuß
zweitklassiges
Silvesterfeuerwerk
bekommt, der
andere aber
200
hochwertige
Feuerwerksbomben
benutzt,
dann werden
die 200
Schuß
bedeutend
mehr
Eindruck
hinterlassen...
Auch an der
Größe der
Feuerwerksbomben
kann man
sich nicht
orientieren.
Bei gleicher
Größe gibt
es
erhebliche
Unterschiede
in Qualität
und auch im
Preis.
Billige 20
cm Bomben
gibt es z.B.
schon für
ca. 10 Euro
im Einkauf.
Man kann für
so ein 20 cm
"Ei" aber
auch 200 und
mehr Euros
ausgeben -
im Einkauf.
Die
10-Euro-20
cm-Bombe ist
vielleicht
auch nicht
besser als
z.B. eine
gute mit 10
cm
Durchmesser.
Die 200-Euro
Ausgabe
dürfte aber
mit
ziemlicher
Sicherheit
zu den
absoluten
Höhepunkten
des
Feuerwerks
gehören...
Ob ein
Pyrotechniker
was taugt,
kann man
auch daran
erkennen,
wie genau er
es mit der
Sicherheit
nimmt. Ein
gutes
Zeichen
dürfte sein,
wenn die
Firma über
mindestens
ein Fahrzeug
mit
ADR-Zulassung
verfügt
(Gefahrguttransporter).
Auch ein
eigener
Bunker für
die Lagerung
der
Feuerwerkskörper
macht einen
guten
Eindruck.
Damit die
Sicherheitsabstände
eingehalten
werden
können,
werden Sie
sehr
wahrscheinlich
nach den
örtlichen
Gegebenheiten
gefragt.
Vielleicht
wird der
Pyrotechniker
sich den
Abbrennplatz
auch vor Ort
anschauen.
Falls bei
größeren
Veranstaltungen
weder das
eine noch
das andere
erfolgt,
sollte man
skeptisch
sein...
Firmen, die
die
Feuerwerke
per Funk
zünden
können, sind
in der Regel
recht
erfolgreich.
Funkzündanlagen
sind nämlich
sehr teuer
und die
Anschaffung
lohnt sich
nur, wenn
man
Professionelleres
vorhat.
Dabei sollte
man aber
nicht
vergessen:
Die beste
Technik
nützt nix,
wenn man
nicht damit
umgehen
kann! Ein
echter Profi
kann auch
ohne
elektrische
Zündanlage
tolle
Feuerwerke
machen...
*) Es geht
auch noch
einige
Nummern
größer -
allerdings
sind z.B.
bei 60 cm
(!!)
Kugelbomben
sehr große
Sicherheitsabstände
nötig, die
an kaum
einem
Veranstaltungsort
eingehalten
werden
können.
Außerdem
kostet in
der
Größenordnung
1 Schuß mehr
als die
meisten
kompletten
Feuerwerke...
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